Hoffnung und Plan B

Hallo zusammen, sitze gerade beim Friseur rum, da kann ich auch was schreiben!
Es war im Januar, Marta kannte ich gerade mal 2 Wochen, wir hatten 1-2 mal telefoniert, was damals immer in einem kollektiven weinen endete. Für uns  beide stand aber fest das wir an einer Studie teilnehmen wollten. Die Biohaven-Studie war allen weit voraus also haben wir die angeschrieben. Und auch prompt  Antwort bekommen. Und so deprimiert, wie wir zwei vor dieser durchsurften und durchgewhattsappten Nacht auch waren, so hoffnungsvoll waren wir am Sonntagmorgen. Auch weil es hieß das München und Bonn mitmachen würden!  Jede von uns machte Termine mit dem jeweiligen Institut  aus. Der Chefarzt unserer Intensivstation war sehr bemüht, mir zu helfen, ebenso Emrah ein ehemaliger Internist von uns! Und mein neuer Hausarzt, ebenfalls ein ehemaliger Internist, ist eh unbezahlbar ?

Der Termin in Bonn war nicht ganz so erfolgreich wie erhofft, sagte mir der Oberarzt auf eine sehr emphatische Art, Bonn würde nicht teilnehmen an der Studie! Hmmm ok!

Dank ihm habe ich das Schokoladenproblem in den Griff bekommen ?
Das Innsbruck daran teilnehmen würde wusste ich, also ab in den Nachtzug und auf nach Innsbruck! Im Zug hätte ich eigentlich Mord im Orientexpress schauen müssen ?.

Auch hier waren alle sehr nett und freundlich als sie mir von der Studie abrieten um das Geld besser in Wassergymnastik zu investieren. Ich war auch hier nicht deprimiert. Es war auf eine merkwürdige Weise o.k.
Marta und ich haben weiter jede Forschungsgruppe angeschrieben, die wir gefunden haben.

Biohaven veröffentlichte dann die Europäischen Forschungszentren die mitmachen sollten. Und da stand Bochum, die Glitzerstadt ( Düsseldorf) und Bonn! Zuerst dachte ich, die haben sich vertan. Ich habe dann vor dem schlafen gehen nochmal geschaut. Mir das amerikanische Design der Studie angeschaut. 11 Monate dauert es und man hat 7 Termine! Das wäre auch für München oder Innsbruck ok! Und wieder gingen Mails durch die Glasfaserkabel auf die Reise. Und auch hier bekam ich sehr zügig Antwort. Bonn und die Glitzerstadt haben nun alles an Unterlagen was ich habe.

Jetzt wird geprüft ob ich geeignet bin, wenn ja nehme ich Teil an der Studie.
Was ich mir erhoffe! Im besten Fall etwas Zeit! Mehr möchte ich mir nicht zugestehen, da die emotionale Fallhöhe mir zu hoch ist! Manchmal ist die Hoffnung Plan B?

2 Antworten auf „Hoffnung und Plan B“

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