Über Marion

Mein Name ist Marion, ich bin in Köln geboren und von Hause aus Fachkrankenschwester  für Anästhesie-und Intensivpflege! Zudem Praxisbegleiterin für Basale Stimulation!     

Ich tauche und fotografiere gerne und habe eine Dauerkarte für den hier ortsansässigen (jetzt wieder) Bundesligisten! Come on effzeh! Mein ganzer Dienstplan richtete sich zu 80% nach den Spieltagen des effzeh! Pro Saison gab es bis dato mindestens 3 Auswärtsfahrten. Hört sich jetzt nicht so viel an, mehr ging meist nicht. #Wochenenddienst!  🙂 .  
In der „glorreichen“ Saison 17/18 durfte ich 4 von 6 Europapokalspielen live im Stadion erleben!! Ich würde mir wünschen mein Verein, gäbe noch mal richtig Gas für eine weitere Saison Europapokal!
Mein  fotografisches  Highlight,  war das Spiel 1.FC Köln : Herta BSC, welches ich vom Pressegraben aus fotografieren durfte. 1733 Bilder in 120min!!!

Mein Herz hängt nicht nur am 1.FC Köln sondern auch an der Stadt Köln.
Wir sind so herrlich unperfekt:-)  Und um es mit Kasalla zu sagen: Uns Stadt is dreckig, laut un hecktisch doch ungerm Staub de Siel is jod!!! Ich bin gerne, mit und ohne  meine Kamera, in Köln unterwegs! Aber nicht nur in Köln waren/sind wir Zwei (die Kamera und ich) unterwegs. Nein, auch vom Rest der Welt haben wir beide viel gesehen.
Unter- und Überwasser! Meine Tauchausrüstung, auch wenn sie gerade nicht passt, habe ich bei meiner Stationsschwester (im weiteren Verlauf nur noch liebevoll Chefin genannt) untergestellt! Verkaufen, nein dazu bin ich noch nicht bereit!                                                  

Der Weg zur Diagnose MSA war mächtig steinig und der Sommer 2018 richtig übel!
Ich fiel, aufgrund von ausgeprägten hypotonen Phasen (niedriger Blutdruck) bis zu 3-mal proTag um., war enorm gangunsicher!  Die Medikamente, die ich aufgrund der Verdachtsdiagnose M. Parkinson bekam halfen nicht. Das meine Schwester überhaupt nochmit mir ins Stadion gegangen ist bzw sich Freunde mit mir und meiner Effortilflasche getroffen und meine Sturheit ertragen haben, dadür bin ich sehr dankbar! Meine Lieblingsworte waren: alles gut, keine Panik! Und nein, die Rettung ist nicht notwendig!

Ich begann mehr zu lesen über Parkinson Syndrome und bekam das erste mal Angst.
Im November erfolgte die Einweisung in die Uni und nach 12 Tagen wurde ich mit der Verdachtsdiagnose MSA-P entlassen! Ich las noch mehr, wechselte den Neurologen , die Therapeuten und mit meinem neuen Hausarzt kann ich heute sagen, dass ich nun gut aufgestellt bin.

Meine Schwester, das Neffenkind und das Nichtenkind nebst Lebensgefährte unterstützen mich großartig! Wir haben eine WG aufgemacht! Meine Freunde gehen mit mir schwimmen und um den Decksteiner Weiher spazieren. Meist essen wir auch am Geißbockheim  (Heimat des ehemals ruhm -und glorreichen 1.FC köln) etwas. Mit Alex und Jessica fahre ich demnächst nach Holland. Ein Geschenk meiner Station -wenn nur diese sch… Erkrankung nicht wäre.

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