Simone, Edi und ihr 1. Wings for Life World Run

Sie laufen, rollen und gehen für die, die es nicht können – die fast 350.000 Teilnehmenden am weltweiten ‚Wings for Life World Run‘. 100% der Einnahmen aus Startgebühren und Spenden fließen in die Rückenmarkserforschung. Alleine in München waren es in diesem Mai 14.000, die für den guten Zweck durchgestartet sind. Mittendrin: Simone (56) und Edi (61).

Für Edi war es bereits der 7. Lauf, für die an MSA erkrankte Simone dagegen bislang kein Thema gewesen. Das änderte sich, als sie einen Laufwagen anschafften, damit Simone nicht alleine zu Hause bleiben muss, wenn Edi nach der Arbeit sofort wieder loszieht um für den nächsten Marathon zu trainieren. Er baute das Schieben den Laufwagens einfach in seine Trainingseinheiten ein.

Dadurch hatte Simone die Idee: „Wir können doch mit dem Laufwagen genauso gut zusammen am ‚Wings for Life World Run‘ teilnehmen.“ Ihre Anmeldung kam spät, aber nicht zu spät – der Veranstalter drückte ein Auge zu.

Um 13 Uhr gings los und 83 Minuten später, als sie der sog. Catcherwagen einholte und stoppte, hatten sie bereits 13,69 km zurückgelegt. Edi ist immer noch happy, dass es so gut geklappt hat: „Alleine hat es Spaß gemacht, aber zusammen mit Simone, das war einmalig und sehr emotional.“ Auch Simone ist begeistert: „Das ist auf jeden Fall wiederholungsbedürftig! Es war so schön mit all den Zuschauern am Wegesrand, die uns angefeuert haben.“

Wer mehr über den jährlich im Mai stattfindenden Lauf wissen möchte, findet hier alle Informationen: https://www.wingsforlifeworldrun.com/de

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